TY - THES T1 - Neue Funktionen des p53-Tumorsuppressors an den Mitochondrien und im Zellkern A1 - Heyne,Kristina Y1 - 2008/04/07 N2 - p53 ist der wichtigste humane Tumorsuppressor, der die Tumorbildung hauptsächlich über Wachstumsarrest oder Apoptoseinduktion verhindert. Die proapoptotische Funktion läuft über einen transkriptionsabhängigen Weg im Nukleus oder einen transkriptionsunabhängigen Weg an den Mitochondrien. Die nukleären Aufgaben von p53 als Transkriptionsfaktor können von dominant-inhibitorisch wirkenden Varianten der p53-Genfamilie blockiert werden. Wir konnten Hinweise beibringen, dass diese dominanten Inhibitoren keinen Einfluß auf die extra-nukleären p53-Funktionen an den Mitochondrien aufweisen, weil p53 hier als Monomer vorliegt und nicht wie im Zellkern als Tetramer. Weiterhin fanden wir Evidenzen, dass p53 nach seiner Translation zunächst in den Zellkern transportiert und erst nach Stressstimulus durch Mdm2 aus dem Zellkern exportiert wird, um an die Mitochondrien zu translozieren. Die mitochondriale Biogenese wurde durch p53 nicht nachweislich beeinflusst. Neuere Daten haben gezeigt, dass p53 auch ohne Zellstress an den Promotoren einiger seiner Zielgene gebunden vorliegt, ohne diese zu transaktivieren. Es stellte sich daher die Frage, wie die Regulation des bereits Promotor-gebundenem p53 erfolgt. Mit NIR, einem Inhibitor von Acetyltransferasen, konnte ein neuer negativer Regulator von p53 identifiziert werden, der die Transkription p53-responsiver Gene und die Apoptose in Abhängigkeit von p53 beeinflussen kann. KW - Protein p53 KW - Genexpression KW - Mitochondrium KW - Zellkern CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1476 ER -