TY - THES T1 - Die Rolle des Proteinkinase A-Ankerprotein-Komplexes bei der Bildung von olfaktorischen Gedächtnissen A1 - Jaeckel,Andrea Y1 - 2008/04/17 N2 - Das Ziel dieser Arbeit bestand darin, die AKAPs als Organisatoren im PKA Signalweg beim assoziativen Lernen in den Modellorganismen Drosophila und der Honigbiene zu untersuchen. Als erstes wurde gezeigt, dass bei Drosophila geankerte PKA für die Stabilisierung des aversiven MTM notwendig ist. Wurde die PKA-R2/AKAP Interaktion unterbrochen, so konnte man ab 60 min einen starken Abfall des MTM beobachten, der dem Kälte sensitiven Anteil (ASM) des Gedächtnisses entspricht. Damit kann das ASM erstmals in zwei unterscheidbare Phasen eingeteilt werden: Eine frühe von Ankerproteinen unabhängige Phase und eine späte Phase, die an AKAPs geankerte PKA-R2 in den Pilzkörpern benötigt. Mit veränderten Trainingsparametern konnte ich zeigen, dass die verschiedenen Gedächtnisphasen bei Drosophila nicht wie bisher angenommen nur seriell, sondern parallel prozessiert werden. Des weiteren zeigten die Untersuchungen an Drosophila, dass das ASM nach einer appetitiven Konditionierung diesen an Ankerproteine gebundenen Pool von PKA nicht benötigt. Beim appetitiven Lernen in der Biene ergab sich ein anderes Bild: Die Störung der PKA-R2/AKAP-Interaktion bei der Konditionierung mit 3 Trials führt zu einen starken Abfall des frühen Langzeitgedächtnisses (eLTM) nach einem Tag. Im Gegensatz dazu führt die Störung der PKA-R2/AKAP-Interaktion während der 1 Trial Konditionierung zu einer deutlichen Gedächtnisverbesserung nach einem Tag. Diese Untersuchungen zeigen erstmals, dass abhängig von verschiedenen Trainingsparametern PKA-R2/AKAP Interaktionen an unterschiedlichen, jedoch sehr spezifischen Funktionen der Gedächtnisbildung beteiligt sind. KW - Lernen KW - Proteinkinase A KW - Taufliege CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1488 ER -