TY - THES T1 - Das Meningeom-exprimierte Antigen MGEA6 : zur Molekulargenetik, Zellbiologie und Immunogenität A1 - Brunner,Eva Christine Y1 - 2008/06/03 N2 - Gegen das Meningeom-exprimierte Antigen 6 (MGEA6) wurde eine Antikörperreaktion mittels Seren von Meningeompatienten nachgewiesen. Die vorliegende Analyse zur Eingrenzung der immunogenen Region des Proteins zeigte, dass die Serumantikörper den Aminoterminus und den internen Proteinbereich gleichermaßen binden, nicht jedoch den Carboxyterminus. Die Bindung der Antikörper ist somit nicht nur gegen ein bestimmtes lineares Epitop, sondern gegen mehrere Epitope oder ein Konformationsepitop des MGEA6-Proteins gerichtet. Mittels Co-Immunpräzipitation wurden die Proteininteraktionen zwischen MGEA6 und den Proteinen BAIAP2 und KIBRA, welche in einem Hefescreening als Bindungspartner identifiziert wurden, bestätigt. Die Interaktionen der Proteine konnten somit in zwei unäbhängigen Verfahren in vitro nachgewiesen werden. Die Promotorregion des aktiven MGEA6-Genlocus wurde bestimmt und charakterisiert. Promotoranalysen zeigten Aktivitäten für die MGEA6-Pseudogenloci 18q11.2, 7q34, 7q35(2) und 6q27. Der Nachweis von Promotoraktivitäten korreliert, außer für den Locus 6q27, mit dem Nachweis von mRNA-Sequenzen für diese Loci. Nach Analysen zum WNT-Signalweg wurde dessen Aktivität in Meningeomzellen ausgeschlossen. Demnach wird die Expression von MGEA6 nicht über den WNT-Pathway reguliert. Es wurde nachgewiesen, dass in ~80% der untersuchten Meningeome die für das Zelladhäsionssystem bedeutenden Proteine beta-Catenin und/oder E-Cadherin nicht an der Zytoplasmamembran lokalisiert sind. KW - Meningeom KW - Antigen KW - Immunogenität KW - Zelladhäsion KW - Proteininteraktion CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1591 ER -