TY - THES T1 - Endozytose, Retrotranslokation und Ubiquitinierung des viralen K28-Toxins der Hefe Saccharomyces cerevisiae A1 - Heiligenstein,Susanne Y1 - 2008/07/18 N2 - K28-Killerstämme der Hefe S. cerevisiae sezernieren ein nicht-glykosyliertes Protein-Toxin, das über Endozytose und retrograden Transport durch den Sekretionsweg in sensitive Hefen eindringt. Im Rahmen dieser Arbeit wird gezeigt, dass es sich bei dem sekundären Membranrezeptor des K28-Toxins um den HDEL-Rezeptor Erd2p handelt. Als Endozytosesignal fungiert, neben der NPF-Sequenz im Plasmamembranrezeptor Erd2p, auch eine Markierung durch Ubiquitin, die durch das Ubiquitin-konjugierende Enzym Ubc4p und die Ubiquitin-Protein- Ligase Rsp5p erfolgt. Es wird dargestellt, dass die Aufnahme des viralen K28-Toxins durch einen Clathrin- und Aktin-vermittelten Prozess unter Beteiligung des AP2- Komplexes erfolgt. Desweiteren wird demonstriert, dass die Proteindisulfid-Isomerase Pdi1p essentiell für den Toxin-Export aus dem ER in das Zytosol einer sensitiven Zelle ist. An der Retrotranslokation beteiligt sind ebenfalls die ER-lumenalen Chaperone Scj1p und Jem1p. Der Transport des K28-Toxins aus dem ER ist ebenso abhängig von der Ca2+-Konzentration im Sekretionsweg der Hefe. Eine Beteiligung des Cdc48/Ufd4p/Npl1p-Komplexes und des Proteasoms am Export von K28 aus dem ER in das Zytosol kann ausgeschlossen werden. Eine komplett Lysin-freie Toxinvariante wies eine unveränderte invivo- Abtötungs-Aktivität im Vergleich zum Wildtyp-Toxin auf. Die Retrotranslokation des K28-Toxins erfolgt deshalb unabhängig von einer Ubiquitinierung. KW - Saccharomyces cerevisiae KW - Killertoxin KW - Endocytose KW - Ubiquitin CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1642 ER -