TY - THES T1 - Modulation von Kalziumsignalen durch B7-Kostimulation in humanen T-Zellen A1 - Wolfs,Melodie-Jo Y1 - 2008/07/31 N2 - Neben der Stimulation des TCR ist eine Interaktion von B7-1 und/oder B7-2 mit CD28 und/oder CTLA-4 (= Kostimulation) notwendig, um eine effektive T-Zellaktivierung zu gewährleisten. Um zu klären, ob dies die Folge veränderter Kalziumsignale ist, wurde eine Methode etabliert, die es ermöglicht, Kalziumsignale in Einzelzellen nach Kostimulation zu messen. Dabei wurden die Zellen mittels bispezifischer Fusionsproteine über den TCR/CD3 stimuliert und über CD28 bzw. CTLA-4 kostimuliert. Es wurde gezeigt, dass eine B7-2 nicht aber eine B7-1 Kostimulation in vorstimulierten CD4+ T-Zellen zu einem stark erhöhten Kalziumsignal führt. Nicht vorstimulierte T-Zellen und Jurkat T-Zellen zeigen diesen Unterschied im Vergleich zu einer reinen CD3 Stimulation nicht. Wurde hingegen CD28 auf den vorstimulierten T-Zellen blockiert, hatte eine B7-2 Kostimulation keinen Effekt mehr auf die Kalziumsignale. Es wurde gezeigt, dass die erhöhten Kalziumsignale nicht auf eine vermehrte Speicherentleerung zurückzuführen sind. Die Applikation von 10 µM 2-APB hob den Unterschied jedoch auf (2-APB wirkt in dieser Konzentration potenzierend auf den STIM2- und hemmend auf den STIM1-abhängigen Kalziumeinstrom). Das lässt darauf schließen, dass die B7-2 Kostimulation direkt auf die Aktivität des CRAC/Orai1-Kanals wirkt. Die Daten deuten darauf hin, dass die Effizienz der Kostimulation und die Regulation der Immunreaktion unter anderem direkt über Kalzium reguliert werden. KW - T-Lymphozyt KW - Calcium KW - Kostimulation CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1648 ER -