TY - THES T1 - Koordinationschemische Eigenschaften von Pyridylmethylderivaten des 1,4-Diazepan-6-amins A1 - Neis,Christian Y1 - 2009/12/11 N2 - Ausgehend von 1,4-Diazepan-6-amin (daza), 6-Methyl-1,4-diazepan-6-amin (aaz) und cis-3,5-Diaminopiperidin (cis-dapi) wurde durch reduktive Alkylierung eine Reihe von Pyridylmethylderivaten dieser cyclischen Triamine hergestellt. In potentiometrischen und spektrophotometrischen Titrationen wurden die Stabilitätskonstanten der 4- bis 6-zähnigen Liganden mit den Übergangsmetallen Mn2+, Fe2+, Co2+, Ni2+, Cu2+, Zn2+ und Cd2+ bestimmt. Dabei zeichneten sich die durch die Pyridylmethylgruppen azidifierten Liganden durch hohe Komplexstabilitäten vor allem im sauren pH-Bereich aus. Je nach Substitutionsgrad unterscheiden sich die Derivate in ihrer Selektivität bezüglich einer Komplexierung von Cu2+ und Ni2+. In Festkörperstrukturen der Komplexe mit Fe3+, Co3+, Ni2+ und Cd2+ konnte Koordinationszahl 6 mit Koordinationspolyedern zwischen einer oktaedrischen und trigonal-prismatischen Geometrie nachgewiesen werden. Dagegen fand man für Komplexe mit Cu2+ und Zn2+ Koordinationszahl 5 mit Polyedergeometrien zwischen einer trigonalen Bipyramide und einer tetragonalen Pyramide. UV/Vis-spektroskopische Untersuchungen zeigten, dass die Pyridylmethylderivate von daza ein vergleichsweise schwaches Ligandenfeld besitzen. Cyclovoltammetrische Messungen an Mn-, Fe- und Co-Komplexen belegten die Pi-Akzeptorfähigkeit der Chelatoren. Obwohl die Liganden zur Bildung von [LFe(III)(OOH)]-Komplexen befähigt sind, ist deren katalytische Aktivität zur Oxidation von Cycloocten nur gering ausgeprägt. KW - Polyamine KW - Chelatbildner KW - Komplexe KW - Kristallstruktur KW - Katalyse CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2009/2621 ER -