TY - THES T1 - The potential of silica nanoparticles as oral drug carriers A1 - Neumeyer,Andrea Y1 - 2010/09/30 N2 - Silika-Nanopartikel zeigen vielversprechende Eigenschaften als orale Arzneistoffcarrier. Diese Anwendung impliziert einen engen Kontakt zwischen Partikeln und biologischen Systemen. Daher ist es unerlässlich die Assoziierung und Aufnahme von Partikeln zu untersuchen sowie ihr zytotoxisches und oxidatives Potential zu bewerten. Eine innovative Methode zur kombinierten Detektion von Zytotoxizität und oxidativem Stress zeigte, dass unmodifizierte Nanopartikel bis zu einer Größe von 84 nm einen größen-, zeit- und konzentrationsabhängigen zytotoxischen Effekt auf Caco-2 Zellen aufwiesen. Größere sowie Polyethylenglykol-modifizierte Partikel hatten dagegen keine zellschädigende Wirkung. Ein oxidatives Potential konnte von keinem der Partikel verzeichnet werden. Diese Toxizitätsstudien korrelierten mit zellulären Assoziierungs- und Aufnahmeexperimenten. Nanopartikel, die einen zytotoxischen Effekt zeigten, demonstrierten auch eine starke Assoziierung mit Caco-2-Zellen oder wurden sogar in diese aufgenommen. Die Markierung der Partikel mit Propidiumiodid (PI) ermöglichte dabei eine deutliche Unterscheidung zwischen adsorbierten und aufgenommenen Nanopartikeln. Die Identifizierung der zellulären Mechanismen, die in der partikulären Aufnahme involviert sind, wurde dadurch erleichtert. Silika-Nanopartikel fungierten zudem als Carrier für das membran-impermeable PI. Freies PI wurde nicht in Caco-2-Zellen aufgenommen, wohingegen partikelgebundenes PI zeitabhängig internalisiert wurde. KW - Nanopartikel KW - Arzneistoffträger KW - Orale Applikation KW - Siliciumdioxid KW - Biokompatibilität KW - Quantifizierung CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2010/3378 ER -