TY - THES T1 - Epigenetische und pharmakogenetische Analysen der Pathogenese und Therapie der akuten myeloischen Leukämie A1 - Dransfeld,Christian-Lars Y1 - 2010/12/22 N2 - Fehlregulationen von Histondeacetylasen (HDACs) sind entscheidende Ereignisse der Pathogenese der akuten myeloischen Leukämie (AML) und die Basis für innovative, epigenetische Behandlungsstrategien, zu denen besonders der Einsatz von HDAC-Inhibitoren zählt. Durch die AML-Subtypspezifischen Genexpressionsanalysen konnten Unterschiede im Expressionsmuster der HDACs aufgedeckt und AML M1 als Subtyp mit signifikant höheren HDAC Expressionen identifiziert werden, was Einfluss auf die Wirkung und Anwendung von HDAC-Inhibitoren haben könnte und einen zusätzlichen diagnostischen Marker darstellen könnte (eingereicht: Dransfeld, et al. 2010). Die Analyse nicht synonymer SNPs (nsSNPS) in Klasse I HDACs mit putativer Funktion bei Anfälligkeit für AML deckte nsSNPs als Falschpositive auf und zeigten, dass sie in den hoch konservierten HDACs in Kaukasiern nicht existieren (Dransfeld, et al 2007). Die Analyse der zwei validierten nsSNPs von SIRT3, welches in allen analysierten AML Proben als hochreguliert aufgedeckt wurde, zeigte, dass sie keinen Einfluss auf Aktivität, zelluläre Funktionen im Energiemetabolismus oder die SIRT3 Stabilität, für deren Halbwertszeit diese Studie erste Hinweise lieferte, aufweisen (Dransfeld, et al). Im Kontext der Optimierung und Individualisierung der Ara-C Therapie konnte mit dem Cytidin Deaminase SNP C-451T ein neuer, signifikanter, unabhängiger prognostischer Überlebens-Marker für AML Patienten aufgedeckt werden (Mahlknecht, et al 2009). KW - Epigenetik KW - Pharmakogenetik KW - Histon-Deacetylase KW - SNP KW - Akute myeloische Leukämie CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2010/3484 ER -