TY - THES T1 - Optoakustische molekulare Bildgebung A1 - Fournelle,Marc Y1 - 2011/01/11 N2 - Die optoakustische molekulare Bildgebung bietet die Möglichkeit biologische Markermoleküle in-vivo mit hoher Empfindlichkeit zu lokalisieren. Um die Optoakustik im Hinblick auf ihren präklinischen und klinischen Einsatz weiterzuentwickeln, wurden in der vorliegenden Arbeit Methoden zur Optimierung der Sensitivität und der Spezifizität untersucht. Zu diesem Zweck wurde ein Simulationsprogramm für die Vorhersage von Frequenzen optoakustischer Signale entwickelt, um Daten mit optimalem Signal-Rausch-Verhältnis (SRV) durch den Einsatz von spektral abgestimmten Wandlern aufnehmen zu können. Darüber hinaus konnten das SRV und die Auflösung von optoakustischen Bildern durch die Entwicklung von angepassten Beamforming-Algorithmen signifikant verbessert werden. Im Rahmen der Untersuchungen zur Spezifizität wurden verschiedene Nanopartikel synthetisiert und in Bezug auf ihr Kontrastpotenzial verglichen. Des Weiteren wurden Methoden zur Kopplung von biologischen Liganden evaluiert und an einem Modellsystem aus Gold-Nanoshells und dem Antikörper Trastuzumab validiert. In ersten in-vivo Versuchen wurde schließlich die Machbarkeit der optoakustischen Darstellung von subkutanen Blutgefäßen in Echtzeit gezeigt. Ein Nachweisexperiment zur Machbarkeit der molekularen optoakustischen Bildgebung, bei dem die spezifische Kontrasterhöhung in arthritischen Kniegelenken durch die Injektion von antikörpermarkierten Goldnanorods gezeigt wurde, konnte ebenfalls erfolgreich in-vivo am Mausmodell durchgeführt werden. KW - Ultraschall KW - Infrarotlaser KW - Nanopartikel KW - Kontrastmittel KW - Molekulare Bildgebung KW - Monte-Carlo-Simulation CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2011/3515 ER -