TY - THES T1 - Nicht invasive Charakterisierung von Differenzierungsprozessen in humanen Stammzellen A1 - Hildebrandt,Cornelia Y1 - 2011/08/30 N2 - Gegenstand dieser Arbeit war die vergleichende Charakterisierung der osteogenen Differenzierung humaner mesenchymaler Stammzellen aus dem Knochenmark (BM-MSCs), dem Fettgewebe (AT-MSCs) und dem Nabelschnurblut (CB-MSCs) mit der humanen embryonalen Stammzelllinie hES H1 in 2D und 3D in vitro Kulturen. Weiterhin wurde evaluiert, ob man Differenzierungsprozesse mit nicht invasiven Verfahren bestimmen kann. Die Charakterisierung der Stammzellen in 2D demonstrierte ein hohes osteogenes Potential in allen mesenchymalen Stammzellpopulationen, allerdings war das replikative Potential der CB-MSCs stark eingeschränkt. Für die osteogene Differenzierung der Stammzellen wurde ein trägerfreies 3D in vitro Modell (Sphäroid) etabliert. In diesem Modellsystem war es nicht möglich, die osteogene Differenzierung der hES H1-Zellen zu induzieren, obwohl diese Zellen in 2D-Zellkulturen erfolgreich in Osteoblasten differenzierbar waren. Die Untersuchung der Sphäroide mittels Impedanzspektroskopie demonstrierte charakteristische Veränderungen der Spektren infolge des Differenzierungs-prozesses. Die Heterogenität der osteogenen Sphäroide nahm mit fortschreitender Differenzierung zu, wobei AT-MSCs schneller differenzierten als BM-MSCs. Zelluläre Strukturen sowie fibrilläre ECM und deren Kalzifizierung wurden mittels akustischer Mikroskopie in 2D-Kulturen abgebildet. Des Weiteren wurde gezeigt, dass die mechanischen Eigenschaften der Zellkulturen spezifisch für multipotente Differenzierungsprozesse waren. KW - Impedanzspektroskopie KW - Akustische Mikroskopie KW - Stammzelle CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2011/4308 ER -