TY - THES T1 - Hepatitis C Virus-Infektionsstudien an primären Zellen monozytärer Herkunft A1 - Ehrhardt,Michael Y1 - 2012/04/11 N2 - Basierend auf der Notwendigkeit eines patientenspezifischen Systems für HCV-Infektionsstudien wurden Neohepatozyten im Rahmen der vorliegenden Arbeit als alternatives Zellsystem zu hepatischen Zelllinien charakterisiert. Infektionsexperimente mit HIV-HCVpp zeigten, dass humanes Serum, unabhängig vom Vorhandenssein HCV-neutraliserender Antikörper, donorabhängig steigernde oder inhibierende Einflüsse auf die Infektion von Neohepatozyten haben konnte. Die gleichen Seren wirkten stets inhibierend auf die Infektion von Huh7-Zellen. Dies korrelierte mit der Expression von Fcγ-Rezeptoren, die nur auf Zellen monozytärer Herkunft nachgewiesen werden konnten. Interessanterweise sind aber Neohepatozyten, unabhängig von der breiten Expression von Fcγ-Rezeptoren, die einzigen Zellen monozytärer Herkunft, die effizient infiziert werden konnten. Dies konnte zum Teil auf die differenzielle Expression des HCV-Eintrittsfaktors Occludin zurückgeführt werden. Durch mehrfache, zeitlich versetzte Präparationen von Neohepatozyten aus Monozyten konnten wir deutliche donorspezifische Unterschiede in den Infektionsfrequenzen beobachten. Des Weiteren wurden in dieser Arbeit Neohepatozyten anhand ihres miRNA-Profils zweifelsfrei als eine Makrophagen-Subpopulation klassifiziert. Insgesamt betrachtet sind Neohepatozyten ein effizientes System zur Untersuchung des HCV-Zelleintritts unter Beibehaltung donorspezifischer Eigenschaften. KW - Hepatitis-C-Virus KW - Makrophage KW - Dendritische Zelle KW - Monozyt CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4801 ER -