TY - THES T1 - Ausnutzung von spektralen Banden im Sichtbaren und Infraroten zur thermografischen Prüfteilqualifizierung A1 - Eisler,Konstantin Y1 - 2012/06/26 N2 - Zur Nutzung der spektralen Materialeigenschaften in der Thermografie werden in dieser Arbeit zwei Wege beschritten: Zum Einen wird das Sichtbare (RGB) mit dem Infraroten (IR) kombiniert und zum Anderen werden IR-Filter eingesetzt, um den Spektralbereich im IR aufzuteilen.Für eine bessere Interpretation von IR-Messungen speziell bei Objekten mit komplexer Geometrie oder kleinen Abmessungen ist ein passgenaues Farbbild aus dem gleichen Blickwinkel wie bei der IR-Kamera von Vorteil. Die vorgestellte Hybrid-Kamera kombiniert mittels Strahlteiler den RGB- und IR-Spektralbereich zu einem neuen Hybrid-Bild. Die Applikationen reichen von der Lokalisierung und der Identifizierung von Fehlindikationen über die Gewinnung der 3D-Oberflächeninformation einschließlich überlagertem Hybrid-Bild mit Defektindikation und der Filterung eines Markierungslasers zur Darstellung im IR-Bild bis zur Raum- und Prozessüberwachung.Für die Erkennung von Kontaminationen wird das detektierte IR-Signal in Bezug auf die enthaltene spektrale Information analysiert. Wegen des geringen Signals durch den Einsatz von Spektralfiltern wird ein Algorithmus angewendet, mit dessen Hilfe spektral aktive von nicht aktiven Materialien unterschieden werden. Das Ergebnis wird genutzt, um in einer Ultraschall-Thermografie Fehlindikationen, verursacht durch oberflächliche Verschmutzungen, zu maskieren. In der Materialerkennung werden die in den IR-Spektralbereichen detektierten Signale in Bezug auf deren absolute und relative Intensität ausgewertet, um sie so einem hinterlegten Material in einer Datenbank zuzuordnen. KW - Infrarotthermographie KW - Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung KW - Datenfusion KW - Textur-Mapping KW - Materialerkennung CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4877 ER -