TY - THES T1 - Unterwanderungen der Postmoderne : Viktor Pelevins literarische Werke als Arbeitsfelder von Ostensivität A1 - Klüh,Marco Y1 - 2012/09/07 N2 - Das Ziel dieser Arbeit ist, eine kulturgeschichtliche Neuentwicklung zu dokumentieren, die vor dem Hintergrund der postmodernen Metaphysikkritik eine innovative ganzheitliche Ontologie in Kraft setzt. Diese Neuentwicklung wird nicht als ein anti-postmodernes Gegenkonzept, sondern als eine folgerichtige Radikalisierung, als eine Unterwanderung der etablierten postmodernen Kulturformation aufgefasst; sie wird zunächst in Anlehnung an maßgebliche Thesen des Medienwissenschaftlers Boris Groys auf theoretischer Ebene erörtert, sodann anhand der Prosa des russischen Schriftstellers Viktor Pelevin empirisch beschrieben. In beiden Fällen mündet die Argumentation in dem semiotischen Begriff der Ostensivität, unter dem eine rudimentäre, prä-repräsentationale Zeichenhaftigkeit verstanden wird, welche sich in einem reinen Verweisen, in einer leeren Verhältnishaftigkeit erschöpft, die jeder Unterscheidung metaphysischer Entitäten (von Signifikat und Signifikant, von Subjekt und Objekt u. a.) vorausgeht, und die trotz ihrer substanziellen Nichtigkeit ein neues ontologisches Fundament verkörpert. KW - Pelevin, Viktor O. KW - Postmoderne CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4955 ER -