TY - THES T1 - Phosphoryliertes L-Plastin verstärkt die Tumorzellmetastasierung A1 - Riplinger,Selina Margaretha Y1 - 2012/11/12 N2 - Die Migration und Metastasierung von Tumorzellen benötigt eine dynamische Reorganisation des Aktinzytoskeletts. L-Plastin, ursprünglich als Leukozyten-spezifisches Protein beschrieben, bündelt F-Aktin in einer, über die Ser5-Phosphorylierung, regulierten Reaktion. Interessanterweise wurde die Expression von L-Plastin auch für nicht-hämatopoetische, maligne Tumoren beschrieben. Jedoch waren die funktionellen Konsequenzen der L-Plastin Expression und Phosphorylierung in Tumoren in vivo unbekannt. Hier wurde die Funktion von L-Plastin in humanen Melanomzellen (MV3) und Prostatakarzinomzellen (PC3) untersucht. Zur Untersuchung des metastatischen Potentials der Zellen in Abhängigkeit von L-Plastin wurde ein Xenograft-Mausmodell etabliert, bei dem die Tumorzellen i.k. injiziert wurden. Die ektope Expression von L-Plastin in der L-Plastin negativen MV3 Zellen verursachte einen Anstieg der Metastasierung in vivo. Eine shRNA vermittelte Reduktion von endogenem L-Plastin, in L-Plastin positiven PC3 Zellen, führte zu einer reduzierten Metastasierung der Zellen in vivo. Zur Untersuchung des Einflusses der Phosphorylierung auf die Tumorzellmetastasierung wurde Wildtyp (LPL) oder mutiertes, nicht-phosphorylierbares (S5A LPL) L-Plastin in MV3 Zellen exprimiert. Dabei führte nur das phosphorylierbare, wildtypische Protein zu einer erhöhten Metastasierung der Tumorzellen in vivo. Die Phosphorylierung von L-Plastin verbesserte danach die einzelnen Schritte der Tumorzellmetastasierung wie die Extravasation und die Einnistung im Gewebe mit der Etablierung einer Metastase. KW - Metastase KW - Melanom KW - Prostatakrebs KW - Phosphorylierung CY - Saarbrücken PB - Universitäts- und Landesbibliothek AD - Postfach 151141, 66041 Saarbrücken UR - http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4991 ER -