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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-12545
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1254/


Translatorische Wirkung : ein Beitrag zum Verständnis von Übersetzungsgeschichte als Kulturgeschichte am Beispiel deutscher Übersetzungen französischer Kochbücher in der Frühen Neuzeit

History of translation as history of culture : German translations of French cookbooks in Early Modern Times

Wurm, Andrea

Quelle: (2007) Zugl. im Buchhandel: Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; Wien [u.a.] : Lang, 2007. - http://www.peterlang.com
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.832 KB) (Text) Dokument 2.pdf (20.177 KB) (Anhang)

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SWD-Schlagwörter: Übersetzung , Kochbuch , Rezeption , Deutsch , Französisch , Kulturgeschichte <Fach>
Freie Schlagwörter (Englisch): translation , cookbook , German , French , history of culture
Institut: Fachrichtung 4.6 - Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen
Fakultät: Fakultät 4 - Philosophische Fakultät II
DDC-Sachgruppe: Französisch, romanische Sprachen allgemein
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gil, Alberto (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.05.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 11.02.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die Untersuchung translatorischer Wirkung wurde bisher schon verschiedentlich vorgenommen. Den Versuch einer theoretischen Beschäftigung mit diesem Phänomen als Ganzem bietet jedoch erst die vorliegende Arbeit. Auf der Basis vorhandener Forschungsergebnisse aus verschiedenen Disziplinen und ihren Unterbereichen sowie der Erkenntnisse aus der vorgelegten Fallstudie konnte ein theoretischer Rahmen für den Einfluss erstellt werden, den Übersetzer und ihre Translate auf die zielkulturelle Gemeinschaft haben können. Dabei wurde festgestellt, dass es drei Bereiche gibt, deren Vorhandensein und deren Beziehungen zueinander das Grundgerüst für diese "translatorische Wirkung" bilden: Individuum und Kollektiv, die Kollektivelemente (materielle und virtuelle Einheiten menschlicher Realität) und das Translat. In dem so gesteckten Rahmen laufen, getragen von Individuen und Kollektiven, ständig vielerlei individuelle und kollektive Prozesse ab. Die Fallstudie zeigt deutlich, dass Translatoren, wie andere Individuen auch, mit ihrer Arbeit, sei es mit den Ausgangstext reproduzierendem (AT-reproduzierendem), AT-induziertem oder AT-freiem Handeln, zur Entstehung solcher Prozesse beitragen. Dadurch verändern sie die Gesamtheit aller Kollektivelemente sowohl quantitativ als auch qualitativ. Am Zustandekommen translatorischer Wirkung sind neben den Translatoren aber zahlreiche weitere determinierende Faktoren (individuelle, kollektive und translatorische Determinanten) beteiligt, die in der Arbeit systematisiert aufgeführt werden. Das theoretische Konzept "translatorische Wirkung" wurde in der Fallstudie in konkreten Analysen greifbar gemacht (s. Anhangdatei). Dort wird die translatorische Wirkung von Kochbuchübersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche in der Frühen Neuzeit in mehreren Analysebereichen detailliert beschrieben.
Kurzfassung auf Englisch: Translatorial effect has been studied in different ways. However, until now there have been no theoretical considerations of this phenomenon. Based not only on the research in various disciplines and fields, but also on the authors own case study, a theoretical framework has been put together to describe and analyze the influence that translators and their translations can have on the target culture. Three domains were identified whose existence and correlations were found to be fundamental for translatorial effect: individuals and collectives, collective elements (material and virtual units of human reality) and translations. Within this framework individual and collective processes are going on permanently, supported by individuals and collectives. The results of the case study show that translators contribute to these processes, as other individuals do, be it with source text-reproducing, source text-induced or source text-free acts. In doing so, they change the ensemble of collective elements both quantitatively and qualitatively. But not only translators are involved in translatorial effect: other determining factors (individual, collective and translational) also play a role and are therefore listed systematically in the paper. The theoretical concept of 'translatorial effect' has been concretized in the analyses of the case study (see attached file) where this effect is described in detail for several analytical domains of German translations of French cookbooks in Early Modern Times.
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