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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-12853
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1285/


Zur Belastungsbestimmung im fitnessorientierten Krafttraining : eine explorative Studie zur Methodik

The specification of strength training load for beginners

Haupert, Marco

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SWD-Schlagwörter: Krafttraining , Anfänger , Beanspruchung , Multiple lineare Regression , Hypertrophietraining , Methode
Freie Schlagwörter (Deutsch): Anfangsbelastung , Wiederholungsmaximum
Freie Schlagwörter (Englisch): strength training , beginners , stress , multiple linear regression , muscular hypertrophy , repetition maximum , anthropometric parameters
Institut: SWI - Sportwissenschaftliches Institut
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
DDC-Sachgruppe: Sport
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Emrich, Eike (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.05.2007
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 20.09.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Die Belastungsbestimmung im fitnessorientierten Krafttraining erweist sich vor allem bei Trainingsanfängern als schwierig. Es mangelt an einfach durchzuführenden Verfahren zur Bestimmung geeigneter Trainingsvorgaben. Zudem werden Trainingsanfänger oft nicht ausreichend supervisiert. Die Anfangsbelastung wird häufig aus Testleistungen abgeleitet, die aus internistischen und orthopädischen Gründen problematisch sind (1 RM = 1 Wiederholungsmaximum) und/oder mit Hilfe von Verfahren ermittelt werden, die nicht den gängigen Testgütekriterien entsprechen ("trial and error"-Verfahren). Ziel dieser Untersuchung war es insofern, testunabhängige Kriterien zu identifizieren, die es erlauben, Krafttrainingsanfänger entsprechend der Zielsetzung ihres Krafttrainings zu belasten. Über die multiple lineare Regressionsanalyse wurden in vier Querschnittsuntersuchungen mit insgesamt 132 Probanden die anthropometrischen Parameter identifiziert, die mit einer hinreichenden Zuverlässigkeit eine Vorhersage des 12 RM (12 Wiederholungsmaximum als Operationalisierung einer Belastung, die zu physiologischen und mechanischen Beanspruchungen führt, die eine Muskelhypertrophie induzieren) bei den Kraftübungen Brustdrücken, Latissimusziehen, Trizepsdrücken, Beinpressen und Beinstrecken ermöglichen. Die höchsten Varianzaufklärungen konnten für die Prädiktorvariable fettfreie Masse mit R² = .81 bei der Übung Trizepsdrücken gefunden werden. Die niedrigsten Werte zeigen sich für die Prädiktorvariable Quetelet-Index mit fettfreier Masse mit R² = .32 bei der Übung Brustdrücken. Durch eine Kreuzvalidierung konnte gezeigt werden, dass die unterschiedlichen Regressionsgleichungen keinesfalls nur stichprobenspezifische Vorhersagemodelle sind, sondern dass sie über unterschiedlich (geschlechts-)heterogene Gruppen generalisieren. Relativ einfach zu erfassende anthropometrische Paramter scheinen danach geeignet, solche Anfangsbelastungen vorher zu sagen, die eine dem Krafttrainingsziel adäquate Beanspruchung hervorrufen. Eine abschließende Längsschnittstudie (N = 7) deutet an, dass ein Training, welches die über das beschriebene Verfahren bestimmte Anfangsbelastung nutzt, durchaus erwartete Trainingseffekte bewirkt.
Kurzfassung auf Englisch: The specification of strength training load is proved to be difficult for beginners. Basic procedures do not exist, and, beginners often were coached unsufficiently. Usually the load is derived from test performance of One Repetition Maximum (1 RM). For internal and orthopaedic medical purposes those tests are rather problematic and they often do not correspond to quality factors of tests.
The aim of the present study is to identify criteria leading to an appropriate load for specific strength training of beginners without any test. The multiple linear regression procedure based on 4 cross-sectional studies with 132 subjects showed anthropometrical parameters which allow a reliable prediction of 12 RM for the exercises chest press, lat pull, triceps extension, leg press and leg extension. The 12 RM is assessed as valid stress to attain muscular hypertrophy. Lean body mass is identified as the best causual variable for triceps extension with an explained variance of 81%. For chest press an explained variance of only 32% was found referring the quetelet index with lean body mass. The evaluation of regression equations for the different exercises by a cross validation of data lined out the possibility of transfer to heterogeneous samples.
Conclusions: Ordinary anthropometrical parameters appear to be appropriate determining loads for goal specific stress in strength training. A terminal longitudinal study (N=7) indicate the expected efficiacy of loads calculated from the described regression equations.
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