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Hinweis zum Urheberrecht

Preprint (Vorabdruck) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-13243
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1324/


Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen

Herb, Ulrich ; Scholze, Frank

Quelle: (2007) Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie. - 54. 2007, 4-5, S. 234-237
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (47 KB)

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SWD-Schlagwörter: Elektronisches Publizieren , Open Access , Zugriff , Datensammlung , Statistik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Webserverlog , Linkresolver-Log , Deduplizierung , Aggregation , Interoperabilität , Alternative Impact Maße , COUNTER , IFABC
Institut: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Dokumentart: Preprint (Vorabdruck)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 08.11.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Einer der Vorteile des Open-Access-Publizierens wird in der erhöhten Sichtbarkeit der Dokumente gesehen. Damit verbunden ist die Annahme, die erhöhte Sichtbarkeit führe im Vergleich zu kostenpflichtig zugänglichen Dokumenten auch zu einer verstärkten Nutzung der Open-Access-Dokumente. Zugleich wird angenommen diese verstärkte Nutzung sei die Ursache der bei Open-Access-Dokumenten erhöhten Zitationshäufigkeiten. Abgesehen von Open Access fallen aber generell beim Zugriff auf elektronische Dokumente Nutzungsdaten an. Diese Nutzungsdaten können über Webserver- oder Linkresolver-Logs erhoben werden. Dieser Beitrag konzeptionalisiert Nutzungsstatistiken nicht allein als Prädikator für spätere Zitationshäufigkeiten oder —raten, sondern auch als Indikator, der die von Zitationen abweichenden und alternativen Auswirkungen einer Publikation ausdrückt. Werden Nutzungsdaten für statistische Auswertungen herangezogen, müssen typische Verzerrungen (wie z.B. automatisierte Zugriffe) beseitigt werden, um Interoperabilität zu erreichen. Im Idealfall können aus einem bereinigten Rohformat Nutzungsstatistiken nach verschiedenen Standards bzw. Konventionen (wie z.B. COUNTER, IFABC) erstellt werden. Die Aggregation und der Austausch der Daten verschiedener Server können über offene Schnittstellen - mit besonderem Augemerk auf die Deduplizierung von Dokumenten und Nutzern - erfolgen. Neben der Modellierung alternativer Impact-Maße sind mit erhobenen Nutzungsdaten auch Anwendungen wie etwa Recommender-Systeme, Austausch mit anderen Diensten oder als Unterstützung bei Portfolio-Entscheidungen möglich.

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