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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-49984
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4998/


Automated methods for audio-based music analysis with applications to musicology

Konz, Verena

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SWD-Schlagwörter: Harmonische Analyse , Musikalische Analyse , Musikalische Interpretationsforschung , Computerunterstütztes Verfahren
Freie Schlagwörter (Deutsch): Musikinformatik , Tempoanalyse , Akkorderkennung , Automatisierte Musikverarbeitung
Freie Schlagwörter (Englisch): music processing, tempo analysis, harmonic analysis, chord recognition, music analysis
Institut: Fachrichtung 6.2 - Informatik
Fakultät: Fakultät 6 - Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät I
DDC-Sachgruppe: Informatik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Müller, Meinard (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.11.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 30.11.2012
Kurzfassung auf Englisch: This thesis contributes to bridging the gap between music information retrieval (MIR) and musicology. We present several automated methods for music analysis, which are motivated by concrete application scenarios being of central importance in musicology. In this context, the automated music analysis is performed on the basis of audio material. Here, one reason is that for a given piece of music usually many different recorded performances exist. The availability of multiple versions of a piece of music is exploited in this thesis to stabilize analysis results. We show how the presented automated methods open up new possibilities for supporting musicologists in their work. Furthermore, we introduce novel interdisciplinary concepts which facilitate the collaboration between computer scientists and musicologists. Based on these concepts, we demonstrate how MIR researchers and musicologists may greatly benefit from each other in an interdisciplinary collaboration. Firstly, we present a fully automatic approach for the extraction of tempo parameters from audio recordings and show to which extent this approach may support musicologists in analyzing recorded performances. Secondly, we introduce novel user interfaces which are aimed at encouraging the exchange between computer science and musicology. In this context, we indicate the potential of computer-based methods in music education by testing and evaluating a novel MIR user interface at the University of Music Saarbrücken. Furthermore, we show how a novel multi-perspective user interface allows for interactively viewing and evaluating version-dependent analysis results and opens up new possibilities for interdisciplinary collaborations. Thirdly, we present a cross-version approach for harmonic analysis of audio recordings and demonstrate how this approach enables musicologists to explore harmonic structures even across large music corpora. Here, one simple yet important conceptual contribution is to convert the physical time axis of an audio recording into a performance-independent musical time axis given in bars.
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Arbeit trägt dazu bei, die Brücke zwischen der automatisierten Musikverarbeitung und der Musikwissenschaft zu schlagen. Ausgehend von Anwendungen, die in der Musikwissenschaft von zentraler Bedeutung sind, stellen wir verschiedene automatisierte Verfahren vor. Die automatisierte Musikanalyse wird hierbei auf der Basis von Audiodaten durchgeführt. Ein Grund hierfür ist, dass zu einem gegebenen Musikstück üblicherweise viele verschiedene Aufnahmen existieren. Die Verfügbarkeit mehrerer Versionen zu ein und demselben Musikstück wird in dieser Arbeit ausgenutzt, um Analyseresultate zu stabilisieren. Wir demonstrieren, inwieweit die vorgestellten automatisierten Methoden neue Möglichkeiten eröffnen, Musikwissenschaftler in ihrer Arbeit zu unterstützen. Außerdem führen wir neue interdisziplinäre Konzepte ein, die die Kollaboration zwischen Informatikern und Musikwissenschaftlern erleichtern. Auf der Basis dieser Konzepte zeigen wir, dass Informatiker und Musikwissenschaftler im Rahmen einer interdisziplinären Kollaboration erheblich voneinander profitieren können. Erstens stellen wir ein vollautomatisches Verfahren zur Extraktion von Tempoparametern aus Audioaufnahmen vor und zeigen, inwieweit dieses Verfahren Musikwissenschaftler bei der Interpretationsanalyse verschiedener Aufnahmen unterstützen kann. Zweitens führen wir neuartige Benutzerschnittstellen ein, die darauf abzielen, den Austausch zwischen der Informatik und der Musikwissenschaft zu fördern. In diesem Zusammenhang testen und evaluieren wir eine Benutzerschnittstelle an der Hochschule für Musik Saar und deuten auf diese Weise das Potential computer-basierter Methoden im Bereich der Musikerziehung an. Weiterhin stellen wir eine neuartige Benutzerschnittstelle vor, die es auf interaktive Weise ermöglicht, verschiedene Sichtweisen auf versionsabhängige Analyseresultate einzunehmen und diese auszuwerten. Diese Benutzerschnittstelle eröffnet neue Möglichkeiten für interdisziplinäre Kollaborationen. Drittens zeigen wir, wie eine cross-version harmonische Analyse es Musikwissenschaftlern ermöglicht, harmonische Strukturen über riesige musikalische Werkzyklen hinweg zu ergründen. In diesem Zusammenhang ist ein einfacher aber wichtiger konzeptueller Beitrag, die physikalische Zeitachse einer Audioaufnahme in eine versionsunabhängige musikalische Zeitachse gegeben in Takten zu verwandeln.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Dissertationen und Habilitationen

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