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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-649
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2002/64/


Walking als Ausdauertrainingsform im Freizeit- und Gesundheitssport

Endurance Training by Power Walking in Leisure time and Health Sport

Schwarz, Markus

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Walking , Ausdauertraining , Freizeitsport , Gesundheitssport , Trainingsintensität , Trainingsbelastung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Walking , Freizeitsport , Gesundheitssport , Beanspruchung , Dosierung
Freie Schlagwörter (Englisch): power walking , leisure time and health sport , workload , exercise intensity
Institut: SWI - Sportwissenschaftliches Institut
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
DDC-Sachgruppe: Sport
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wydra, Georg Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.12.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 18.01.2002
Kurzfassung auf Deutsch: Zielsetzung dieser Arbeit war, die Eignung von Walking als Ausdauertrainingsform bei unterschiedlich leistungsfähigen Personen zu untersuchen und praxisrelevante Empfehlungen für die Belastungsdosierung beim Walking zu formulieren. Bei Freizeit- und Gesundheitssportlern ist Walking zwar sowohl im Maximal- als auch Ausdauerbereich kardiozirkulatorisch und metabolisch weniger beanspruchend als Jogging, dennoch erreichen an der Ausdauerleistungsgrenze beim Walking alle Probanden einen trainingseffektiven Bereich [oberhalb 65 % der max. Herzfrequenz (HFpeak)]. Die Freizeitsportler müssen dazu allerdings mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit (im Mittel oberhalb von ca. 8 km.h-1) walken als die Gesundheitssportler, was gehäuft zu technischen Schwierigkeiten bzw. zu orthopädischen Beschwerden führt. Bei Herzpatienten führt Walking zu der empfohlenen Belastungsintensität im Bereich der Trainingsherzfrequenz (THF). Die THF wird dabei deutlich seltener überschritten als beim Jogging. Gesundheitssportler ohne manifeste Herz-Kreislauferkrankungen erreichen bei 80 % der max. Geschwindigkeit (Vmax) beim Walking im Mittel eine max. Sauerstoffaufnahme von 62 bzw.72 % HFpeak. Bei 90 % Vmax treten vermehrt muskuläre Beschwerden auf. Jüngere leistungsfähigere Freizeitsportler erreichen erst beim Walking mit 87 bzw. 90 % Vmax eine ausreichende Trainingsintensität, allerdings treten dann ebenfalls gehäuft technische Schwierigkeiten und orthopädische Beschwerden auf. Schlussfolgernd ist die Beanspruchung beim Walking deutlich geringer als beim Jogging. Walking führt bei Herzpatienten zu einer ausreichenden Intensität für ein Herz-Kreislauftraining, bei gleichzeitig geringer Überforderungsgefahr. Für Gesundheitssportler sind Trainingsvorgaben abgeleitet von Vmax zu empfehlen, wobei 80 % von Vmax den günstigsten Intensitätsbereich im mittleren bis höheren Lebensalter darstellt. Für das Training von leistungsfähigeren Personen stellt Walking keine primär geeignete Bewegungsform dar.
Kurzfassung auf Englisch: Exercise intensity of power walking as an endurance training in leisure time and health sport

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