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Report (Bericht) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-855
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2003/85/


Wasser- und Nährstoffhaushalt im Einzugsgebiet kleiner Fließgewässer auf repräsentativen Flächen im ländlichen Raum des Saarlandes als Grundlage für angepasste kommunale Abwasser- und Regenwasserbehandlungskonzepte - WUNEF

Water and nutrient budgets of small watersheds in rural areas of the Saarland as part of adapted concepts for waste water and rain water treatment - WUNEF

Bruch, Ingo ; Kubiniok, Jochen ; Neumann, Barbara ; Siegl, Ankea

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SWD-Schlagwörter: Bodenwasserhaushalt , Hydrologie , Nährstoffauswaschung , Abwasser , Gewässerschutz
Freie Schlagwörter (Deutsch): diffuser Stoffaustrag , Nitratauswaschung , Geographisches Informationssystem
Freie Schlagwörter (Englisch): soil water budget , hydrology , nutrient leaching , waste water , water protection
Institut 1: Fachrichtung 5.4 - Geographie
Institut 2: Fachrichtung 5.5 - Biogeographie
DDC-Sachgruppe: Geografie, Reisen
Sonstige beteiligte Institution: Ministerium für Umwelt des Saarlandes
Dokumentart: Report (Bericht)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 09.01.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Von August 1997 bis Juli 2000 wurden im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes 7 Einzugsgebiete im ländlichen Raum des Saarlandes hinsichtlich des Wasser- und Nährstoffhaushaltes sowie der Gewässergüte untersucht. An den meist kleinen Fließgewässern wurde mit über 60 Probenahmestandorten ein dichtes Messnetz zur Beschreibung der Wasserbeschaffenheit eingerichtet. Über Klimadaten, Bodendaten und parzellenscharfe Nutzungskartierungen wurde die Nitratauswaschungsgefährdung modelliert und bewertet. Analysen den Bodenwassers und errechnete Sickerwasserfrachten ermöglichten die Berechnung der diffusen Stickstoffausträge mit dem Bodenwasser. An den Fließgewässern wurde neben der Beschreibung der räumlichen Variabilität der Wasserbeschaffenheit (chemische Gewässergüteklassifizierung) der Abfluss an drei Pegeln dokumentiert. Für verschiedene Einzugs- bzw. Teileinzugsgebiete konnten so die Frachten der Fließgewässer den Austrägen über das Sickerwasser gegenübergestellt und mit einem N-Bilanzsalden verglichen werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass aufgrund der schon im Oberlaufbereich vielfach vorhandenen diffusen Belastung und des auch mit dem Bau von Kläranlagen nicht gelösten Problems punktueller Belastungen und teils hoher Versiegelungsflächen Gewässersanierung nur dann effektiv sein kann, wenn verschiedene Maßnahmen integriert werden. Als Komponenten einer integrierten Gewässersanierung können die immissionsbezogene Abwasserbehandlung, gewässerschutzorientierte Landbewirtschaftung, Regenwassernutzung und -pufferung und eine Verbesserung des Gewässerumfeldes genannt werden.
Mit den Untersuchungen wurden für das Saarland wichtige flächenbezogene hydrochemische Daten erhoben, die dazu beitragen können, in die vom Plan zur Abwasserableitung und -behandlung festgelegten Vorgaben für den ländlichen Raum eine situationsangepasste, integrierte Gewässersanierung einzubeziehen.
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