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Aufsatz zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-124
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2003/110/


Das Gegenwartsunbewusste als kleinster gemeinsamer Nenner aller Techniken - Integration und Differenzierung als Zukunft der Psychotherapie

The present unconsious as the smallest common denominator of oll therapeutic techniques - integration and differentation as future development of psychotherapy

Krause, Rainer

Quelle: (2003) Psychotherapie, 8. Jahrg. 2003, Bd. 8, Heft 2
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (4.570 KB)

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SWD-Schlagwörter: Psychotherapie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Gegenwartsunbewusste, Behandlungserfolg, Affekt
Freie Schlagwörter (Englisch): treatment technique, present unconscious
Institut: Fachrichtung 5.3 - Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 29.10.2003
Kurzfassung auf Deutsch: Zusammenfassung der 25-jährigen Studien der Forschungsgruppe Saarbrücken. Es wird argumentiert und mit dem empirischen Material untermauert, dass man die Hartnäckigkeit psychischer Störungen teilweise erklären kann durch das unbewusste mikroaffektive Verhalten der seelisch erkrankten Personen, das ihre normalen Partner dazu bringt, ihre unbewussten Annahmen über sich und die Welt zu bestätigen. Im zweiten Teil werden die Studien dargestellt, die untersuchten, ob sich gute Therapeuten ganz unterschiedlicher Therapeutischer Ausrichtungen dadurch auszeichnen, dass sie sich dieser unbewussten Verhaltensinduktion entziehen können. Diese Annahme konnte sehr überzeugend bestätigt werden. Es wird eine eine Taxonomie des Scheiterns gut ausgebildeter Therapeuten vorgenommen, und es werden Überlegungen zur Behandlungstechnik und Ausbildung angestellt.
Kurzfassung auf Englisch: This work tries to summarize 25 years of work of the Saarbrücken research group. It will be argued that the longevity of psychic disturbances can be explainedat least partially through an unconcious micro affective process through wich patients lead their partners to confirm their unconscious assumptions about themselves and the world. In the second part the research investigating the hypotheses that successful therapists of different theoretical background can be caracterized that there are able to escape these unconcious affective induction processes. A taxonomy of failure of well trained psychotherapists and some thoughts for treatment technique and training will be outlined

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