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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-10242
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1024/


Mediale Emotionsgenese im Kulturvergleich

A cross-cultural study on media emotional genesis

Mo, Sang-Hyun

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SWD-Schlagwörter: Gefühl , Emotionales Verhalten , Kulturvergleich , Medien
Freie Schlagwörter (Deutsch): Emotionsgenese , Emotionswirkung
Freie Schlagwörter (Englisch): media , emotional genesis , emotional effect , cross-cultural comparison
Institut: Fachrichtung 5.3 - Psychologie
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Winterhoff-Spurk, Peter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.02.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 28.02.2007
Kurzfassung auf Deutsch: Hauptziel der vorliegenden Arbeit war es, die Bedingungen der medialen Emotionsgenese und deren Wirkungen empirisch zu überprüfen. Hierbei wurde zum einen ein kulturspezifisches und zum anderen ein kulturuniverselles mediales Emotionswirkungskonzept angenommen. Die Zielstellung dieser Untersuchung besteht vor allem darin, zu überprüfen, welchen Einfluß erstens mediale Kulturspezifika (Normkompatibilität) und zweitens persönliche Dispositionen (Bewältigungsmodi) auf die emotionale Differenzierung haben(Kulturvergleich zwischen Deutschland und Korea). Die Untersuchungsergebnisse waren im folgenden: Erstens zeigten die Befunde der Untersuchung bezüglich der ersten hypothetischen Fragenstellungen kulturspezifische Effekte. D.h., kulturspezifische mediale Gewaltdarstellungen können die Richtung und Stärke der Emotionen von Probanden mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aufgrund des kulturellen Involvements und dessen bedingter Gegenempathie beeinflussen. Jedoch wurde kein signifikanter Wirkungseffekt der Gefühlsregeln festgestellt, nach der ein regulierendes Emotionsverhalten unter bestimmten Normsituationen kulturspezifisch ausgedrückt werden sollte. Zweitens wurde die persönlichkeitsspezifische Medienwirkung kulturübergreifend bestätigt. D.h., die medial ausgelöste Emotionsstärke variiert aufgrund verschiedener Angstbewältigungsmodi. Es bestehen dabei statistisch bedeutende Unterschiede in der Zustandsangst zwischen den einzelnen persönlichkeitsbedingten Bewältigungsstilen. Daneben zeigten die kulturübergreifenden Befunde im Sinne des Reiz-Generalisierungs-Ansatzes, daß mediale Gewaltszenen die Stärke und Richtung der negativen Emotionen von Rezipienten unabhängig von deren Kulturangehörigkeit beeinflußten.
Kurzfassung auf Englisch: The purposes of the present study were to investigate cultural-specific und cultural-universal differences in affective effects by media stimuli between Korean and German. The first study examined the characteristics of affective responses to cultural specific media stimuli. The concept of involvement was extended as an intermediated variable for counterempathy that can be caused by the assailant-victim-plot in a cultural dimension. The effects of cultural specific attribute of audio-visual stimuli on affective difference were confirmed between cultural groups, whereas no significant effect of the feeling rule on cultural specific affective expression pattern was shown. In the second study, the cultural universal effect of personal dispositions on affective difference was confirmed. The effects of the individual differential anxiety coping styles on state anxiety were showed in every cultural groups consistent. The stimulus generalization effect on affective convergence was also confirmed, irrespective of cultural attribute.
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