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Aufsatz zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-15965
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1596/


Der Humanitätsbegriff bei Peter Wust : Versuch einer Herleitung

Gergen, Thomas

Quelle: (2004) Peter Wust - Aspekte seines Denkens : F. Werner Veauthier zum Gedächtnis / Ekkehard Blattmann (Hg.). - Münster : LIT, 2004. - (Edition Peter Wust ; Bd. 2), S. 247-252
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Institut: Fachrichtung 1.1 - Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Philosophie
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 01.07.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Beim Aufsatzwettbewerb der Peter-Wust-Gesellschaft von 1988 ergab sich für mich zum ersten Mal die Gelegenheit, mich mit dem Humanitätsbegriff Peter Wusts auseinanderzusetzen. Nach ihm tritt der Mensch schon als Kind mit dem Gottesgeschenk der Humanität, dem großen Menschheitsideal, in die Welt ein. Die Hauptaufgabe besteht darin, die eigene Kindheit durch alle Gefahren, mit denen die Freiheit droht, glücklich bis zum Tode hinüber zu retten. So schreibt Peter Wust: "Bewahrt er [der Mensch] die Kindheit, die in ihm schlummert, durch alle Gefahrenzonen der Willens- und Freiheitsoszillation hindurch, dann hat er das Palladium der Humanität glücklich heimgeholt. Verliert er diese Kindheit im Kampfgebiet des Lebens, dann war alles umsonst; dann war der Naturegressus des Geistes für ihn ein Fluch; denn er hat ihn zum absoluten Egressus aus dem Reich ewiger Liebe und Güte geführt."
Über diesen Begriff der Humanität und das "Erbgute" des Menschen sowie ihre Bewahrung durch das ganze Leben sprach ich mehrmals mit Frank-Werner Veauthier, zu dessen Ehren ich meine Gedanken zusammenstelle.
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