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InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie) zugänglich unter
Zwischen Faszination und Abwehr : Indienbilder in Reiseberichten italienischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts
Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Hrsg.: Eckel, Winfried ; Hilmes, Carola ; Nell, Werner
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-21684
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2009/2168/
Quelle:
(2008) Projektionen — Imaginationen — Erfahrungen : Indienbilder der europäischen Literatur. - Remscheid : Gardez!-Verl., 2008. - (Komparatistik im Gardez! ; 6), S. 243-262
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (5.798 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Italianistik , Reisebericht , Indienbild
Institut:
DDC-Sachgruppe:
Italienische, rum
Dokumentart:
InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
ISBN:
978-3-89796-206-4
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2008
Publikationsdatum:
10.06.2009
Kurzfassung auf Deutsch:
Der Aufsatz analysiert folgende Reiseberichte italienischer Schriftsteller: Guido Gozzanos Verso la cuna del mondo. Lettere dall';India (1917), Alberto Moravia, Un';idea dell';India (1962), Pier Paolo Pasolinis L';odore dell';India (1962), Beppino Disertoris Esperienza dell';India (1966), Giorgio Manganellis Esperimento con l';India (1992) und Sandra Petrignanis Ultima India (1996). Nach Gozzanos ambivalenter Haltung zu Indien, die noch stark von kolonialistischen Bildern eines "barbarischen'; Indien geprägt ist, interessieren sich Moravia, Pasolini und Disertori für Indien im Kontext der Entkolonialisierungsbewegung, folgen dabei aber teilweise auch älteren dichotomischen Bildern des Verhältnisses von Europa und Indien. Gegenüber den stärker weltanschaulich orientierten Texten der 1960er Jahre erfolgt bei Manganelli eine psychoanalytisch inspirierte Zentrierung auf das persönliche Erleben einer labyrintischen Reiseerfahrung und bei Petrignani der Rückgriff auf das alte Motiv der Suche europäischer Reisender nach einer Initiation in indische Religiosität.