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URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-24210
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2009/2421/


Modalitätseffekte im räumlichen Arbeitsgedächtnis

Modality effects in spatial working memory

Lehnert, Günther

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SWD-Schlagwörter: Arbeitsgedächtnis , Räumliches Gedächtnis , Kognitive Psychologie , Ereigniskorreliertes Potenzial
Freie Schlagwörter (Englisch): cognitive psychology , event related potentials , location memory , slow potentials , working memory
Institut: Fachrichtung 5.3 - Psychologie
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Zimmer, Hubert D. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 31.07.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 10.09.2009
Kurzfassung auf Deutsch: In neueren Arbeitsgedächtnis-Modellen wurde die Verarbeitung nonverbaler Information einem einheitlichen Teilsystem zugeschrieben - dem Visuo-spatial sketchpad (VSSP). Aufgrund behavioraler und neuropsychologischer Befunde wurde das VSSP nachfolgend weiter unterteilt. Eine visuelle Komponente ist demnach für die Repräsentation visueller Objekteigenschaften zuständig und eine räumliche Komponente für die Repräsentation räumlicher Information. Diese Unterscheidung wurde empirisch vielfach bestätigt. Eine Herausforderung für das Modell stellt jedoch die Frage nach der Verarbeitung räumlicher Information dar, die aus den nicht-visuellen Sinnesmodalitäten stammt - wie etwa der auditiven. Die vorliegende Arbeit vergleicht visuell- und auditiv-räumliches Arbeitsgedächtnis in einer Reihe von behavioralen Experimenten und mit Hilfe ereigniskorrelierter Potentiale. Die Ergebnisse werden in Hinblick auf den Einfluss der Modalität auf räumliche Arbeitsgedächtnis-Prozesse diskutiert.
Kurzfassung auf Englisch: Current models of working memory (WM) stated that a unique part system — the visuo-spatial sketchpad (VSSP) — processes non-verbal content. Due to behavioral and neurophysiological findings, the VSSP was later subdivided into visual object and visual spatial processing, with the former representing an object';s appearance and the latter spatial information. This distinction is well supported. However, a challenge to this model is how spatial information from non-visual sensory modalities, for example, the auditory modality, is processed. The present publication directly compares visual and auditory spatial WM in several behavioral experiments and event-related potentials studies. Based on the outcomes, the role of modality in spatial working memory is reconsidered.
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