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Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-47101
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/4710/


Umrisse einer Theorie des Raumes : eine Untersuchung aus historisch geographischem Blickwinkel

Fliedner, Dietrich

Quelle: (1984) Saarbrücken : Selbstverl. d. Geograph. Inst. d. Univ. d. Saarlandes, 1984. - (Arbeiten aus dem Geographischen Institut der Universität des Saarlandes ; 34)
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SWD-Schlagwörter: Geographischer Raum , Sozialgeographie , Anthropogeographie
Institut: Fachrichtung 5.4 - Geographie
DDC-Sachgruppe: Geografie, Reisen
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN: 3-924525-34-X
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1984
Publikationsdatum: 15.03.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Es gibt in jeder Wissenschaft Begriffe, die für sie eine zentrale Bedeutung besitzen. In der Geographie ist "Raum" ein solcher Kernbegriff. Es gibt kaum eine Abhandlung, in der er nicht verwendet würde, häufig gedankenlos und in unterschiedlicher Bedeutung. In dieser Arbeit soll nun versucht werden, zu klareren Einsichten zu gelangen. Dabei soll den Begriffen System und Ordnung eine Schlüsselrolle zukommen; sie gehören in anderen Disziplinen schon seit langem zu den vieldiskutierten Kernbegriffen, während sie in der Geographie nur sehr zögernd Eingang finden. In verschiedenen, seit etwa einem Jahrzehnt durchgeführten Arbeiten bemühe ich mich, diesen Problemkreis anzugehen, aufgrund gewonnener Erkenntnisse und aus historisch-geographischem Blickwinkel. Den Ausgang der Überlegungen stellen Untersuchungen einzelner Populationen in ihren Umwelten dar, als Träger von Prozessen, und schließlich als räumlich (= dreidimensional räumlich) und zeitlich begrenzbare Einheiten oder Systeme. Im Verlaufe des wissenschaftlichen Klärungsprozesses versuchte ich, zu allgemeineren Einsichten zu gelangen und eine Theorie aufzubauen, die mathematisch formalisierbar ist. Sie schließt eine Zahl von bewährten Modellen ein, die aus verschiedenen Blickwinkeln erarbeitet wurden und Teilaspekte des Raumes beschreiben. So konnte ich mich auf Vorarbeiten u.a. in der Ökologie, der Demographie und Innovationsforschung stützen. In der Systemforschung ist das Problem der Rückkoppelung bereits ausführlich, z.B. anhand von Biosystemen und ökonomischen Systemen, bearbeitet worden. Ein weiteres Eindringen in die Problematik machte eine Beschäftigung mit der Informationstheorie, verschiedenen physikalischen Theorien sowie der Wahrscheinlichkeitsrechnung erforderlich. Bekanntlich setzt sich auch die komplizierteste Theorie aus einfachen Bausteinen zusammen. In diesem Sinne sollen einige Zusammenhänge durch eine größere Zahl von aufeinander bezogenen Gleichungen beschrieben werden. Dabei wird keineswegs Vollständigkeit angestrebt; vielmehr soll ein Rahmen geschaffen werden, der sich durch weitere Arbeiten nach und nach ausfüllen läßt.
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