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ResearchPaper zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-55036
URL: http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2013/5503/


Gewalt und Gewaltbekämpfung im deutschen Fußball : empirische Bestandsaufnahme und sozioökonomische Modellbildung

Hooliganism and interventions against football hooliganism : empirical analysis and socio-economic modelling

Anthonj, Pierre ; Emrich, Eike ; Pierdzioch, Christian

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SWD-Schlagwörter: Fußball , Fußballfan , Hooligan , Gewalt
Freie Schlagwörter (Deutsch): sozioökonomisches Modell
Freie Schlagwörter (Englisch): football supporters , violence , fan projects , empirical study , socioeconomic model
Institut: SWI - Sportwissenschaftliches Institut
DDC-Sachgruppe: Sport
Sonstige beteiligte Institution: Europäisches Institut für Sozioökonomie
Dokumentart: ResearchPaper
Schriftenreihe: Diskussionspapiere des Europäischen Instituts für Sozioökonomie e.V. = Working papers of the European Institute for Socioeconomics
Bandnummer: 1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 20.09.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Fangewalt im Fußball ist ein in den Medien verbreitet kommuniziertes Problem. Die Vereine haben etwa ab 1980 auf dieses Problem mit der Gründung von Fanprojekten reagiert. In diesem Beitrag wird empirisch herausgearbeitet, dass Fangewalt im deutschen Profifußball in den vergangenen zehn Jahren keineswegs das in den Medien oftmals beschriebene Ausmaß erreicht hat. Dieser Befund deckt sich mit den Ergebnissen einer Befragung von Mitarbeitern von Fanprojekten. Es entsteht das Bild eines sozialen Problems, welches in der beschriebenen Form überhaupt nicht existiert, in dessen Bearbeitung in der Vergangenheit aber dennoch verstärkt Ressourcen geflossen sind. Ein sozioökonomisches Modell fängt die Interessenverschränkungen zwischen Medien, Vereinen, Fans und Fanprojekten in stilisierter Weise ein und vermag die empirischen Befunde zu erklären.
Kurzfassung auf Englisch: Mass media often publish reports saying that violence of football supporters is a severe and wide-spread problem beleaguering German professional football. Since around 1980, German football clubs founded fan projects in an attempt to reduce violence among football supporters. The results reported in this research show that violence of football supporters, in contrast to frequent media reports, has not increased during the last ten years. This result is in line with results of a questionnaire study of representatives of fan projects. Notwithstanding, considerable resources have been spent in the past to solve this non-existent social problem. A stylized socioeconomic model is being developed in this research to explain the empirical findings.
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