Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-47420
Titel: Laser-based powder bed fusion of zirconium-based metallic glass in the MARS-M sounding rocket payload
VerfasserIn: Clozel, Melanie
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2025
Kontrollierte Schlagwörter: Rapid Prototyping <Fertigung>
Schwerelosigkeit
Metallisches Glas
Zirkoniumlegierung
Mikrostruktur
Röntgendiffraktometrie
Rasterelektronenmikroskopie
Synchrotronstrahlung
DDC-Sachgruppe: 500 Naturwissenschaften
620 Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau
Dokumenttyp: Dissertation
Abstract: Additive Manufacturing (AM) technologies offer great opportunities to meet the challenges of the space industry thanks to the reduction of material usage, mass to transport, as well as production time. Though the use of polymer AM on the ISS is undoubtedly a success, metal-based AM is bound to become a requirement for future space exploration missions. Laser-based Powder Bed Fusion is an AM process able to achieve complex Geometries unattainable to traditional manufacturing techniques in one piece, and can use any feedstock materials thanks to scalable process parameters. Since their birth in the 1960s, metallic glasses– amorphous metals with potentially very attractive properties– have improved in glass-forming ability to become bulk metallic glasses, extending their field of application. However, their size is still limited by their traditional production by casting or thermoplastic forming (from Millimetre to centimetre range) due to decreasing cooling rates and ensuing crystallisation, generally deteriorating the attractive properties sought after. AM has recently proved to be a game-changer for these innovative materials, as it has allowed them to sidestep the size limitations by building bit by bit, producing an amorphous item larger than traditionally possible. Here we explore this union specifically in this domain by manufacturing parts from BMG in a powder-based process independent of gravity, in the lab and in a sounding rocket.
Additive Fertigung (AM) ist eine Chance, die Herausforderungen der Raumfahrtindustrie zu Meistern, da sie den Materialverbrauch, die zu transportier ende Masse und die Produktionszeit reduziert. Obwohl der Einsatz von Polymer-AM auf der ISS ein Erfolg ist, wird metallbasierte AM für künftige Raumfahrtmissionen unweigerlich zur Voraussetzung. Das pulverbettbasiertes Schmelzen von Metall mittels Laserstrahl ist ein AM-Prozess, mit dem komplexe Geometrien erreicht werden können, die mit herkömmlichen Herstellungsverfahren in einem Stück nicht möglich sind. Seit ihrer Erfindung sind Metallische Gläser– amorphe Metalle mit potenziell sehr attraktiven Eigenschaften– zu “bulk” metallischen Gläser geworden, was ihren Anwendungsbereich erweitert. Ihre Größe ist jedoch nach wie vor durch ihre traditionelle Herstellung durch Gießen oder thermoplastische Verformung aufgrund abnehmender Abkühlungsraten und der daraus resultierenden Kristallisation begrenzt, was im Allgemeinen die angestrebte Eigenschaften beeinträchtigt. AM erlaubt aber diese Materialien, die Größenbeschränkungen umzugehen, indem sie Stück für Stück ein amorphes Objekt herstellen, das größer ist als traditionell möglich. Hier erforschen wir diese Verbindung speziell in dem Raumfahrtbereich, indem wir Teile aus BMG in einem pulverbasierten Prozess unabhängig von der Schwerkraft im Labor und in einer Höhenforschungsrakete herstellen.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291--ds-474207
hdl:20.500.11880/41658
http://dx.doi.org/10.22028/D291-47420
Schriftenreihe: Dissertationen aus der Naturwissenschaftlich- Technischen Fakultät I der Universität des Saarlandes
Erstgutachter: Busch, Ralf
Tag der mündlichen Prüfung: 24-Jun-2025
Datum des Eintrags: 29-Apr-2026
Fakultät: NT - Naturwissenschaftlich- Technische Fakultät
Fachrichtung: NT - Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
Professur: NT - Prof. Dr. Ralf Busch
Sammlung:SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes

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