Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-46714
Titel: Vergleich des Einflusses zweier verschiedener intraoperativer CO2-Maximalwerte (8 und 15mmHg) während laparoskopischer Hysterektomien aufgrund benigner uteriner Pathologien eine prospektive randomisierte Studie
VerfasserIn: Schweitzer, Pascal Albert
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2025
Erscheinungsort: Homburg/Saar
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin, Gesundheit
Dokumenttyp: Dissertation
Abstract: Ziel dieser Studie war es, die Auswirkung zweier verschiedener intraoperativer CO2 Gasdrücke während laparoskopischer Hysterektomien auf Grund benigner uteriner Pathologien, im Hinblick auf postoperative Bauch- und Schulterschmerzen, den Schmerzmittelverbrauch, vegetativen Veränderungen, den arteriellen pCO2, sowie die Sicherheit zu vergleichen. Eingeschlossen in die Studie wurden Patientinnen, die sich einer laparoskopischen Hysterektomie wegen gutartiger Gebärmuttererkrankungen unterziehen mussten. Die Patienten wurden randomisiert in zwei Gruppen, eine mit Standarddruck (15mmHg), und eine Gruppe mit Low-Pressure (8mmHg). Primär untersucht wurden die postoperativen Schulter- und Bauchschmerzintensitäten, gemessen über die numerische Analogskala. Des Weiteren wurden vegetative Parameter wie Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus betrachtet, jeweils nach drei, 24, und 48 Stunden postoperativ. Sekundär wurde der Schmerzmittelverbrauch und der arterielle CO2 Partialdruck untersucht. Zusätzlich wurde die Sicherheit mittels Rate an intra- und postoperativen Komplikationen erfasst. Insgesamt nahmen an der Studie 187 Patientinnen teil. In der Low-Pressure Gruppe (LP) befanden sich 91 Patientinnen in der Standard-Pressure Gruppe (SP) 87 Patientinnen. Die LP-Gruppe zeigte signifikant geringere postoperative Bauch- und Schulterschmerzen (NAS 1) im Vergleich zu der SP-Gruppe ((NAS 4)(p≤ 0.01)). Hinsichtlich des Schmerzmittelverbrauches zeigten sich signifikant geringere Dipidolor Verbrauchsmengen in der LP-Gruppe (6mg) im Vergleich zur SP-Gruppe ((17mg) SP auf (6mg) LP (p≤ 0.01)). Es konnte eine Reduzierung der postoperativen stationären Aufenthaltsdauer (3 Tage [2−6] LP zu 3 Tagen [1−10] SP, p ≤ 0, 01) und geringere intra- und postoperative pCO2-Werte beobachtet werden. Ab 30 Minuten nach Operationsbeginn zeigten sich bereits signifikant geringer Werte in der LP-Gruppe im Vergleich zu der SP-Gruppe (40, 1mmHg [Min 34mmHg - Max 45mmHg] LP zu 41mmHg [Min 35, 3mmHg - Max 55, 3mmHg] SP; ≤ 0.01). Auch am OPEnde zeigten sich signifikant geringere Werte (40, 9mmHg [Min 35, 1mmHg - Max 45, 1mmHg] LP zu 46, 9mmHg [Min 34mmHg - Max 58, 8mmHg] SP; ≤ 0.01).. Bei den intra- oder postoperativen Komplikationen zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Die LowPressure Laparoskopie scheint eine effektive und sichere Technik zur Verringerung von postoperativen Schmerzen und Laparoskopieinduzierten metabolischen und vegetativen Veränderungen zu sein.
The aim of this study was to determine the effects of two different intraoperative CO2 gas pressures during laparoscopic hysterectomies due to benign uterine pathologies, with regard to postoperative abdominal and shoulder pain, pain medication consumption, vegetative changes, the arterial pCO2, and the Compare security. The study included female patients who underwent laparoscopic hysterectomy for benign uterine diseases. Patients were randomly divided into two groups, one with standard pressure (15mmHg) and one with low pressure (8mmHg). The postoperative shoulder and abdominal pain intensities were primarily examined, measured on the numerical analog scale. Vegetative parameters such as fatigue, nausea, vomiting and meteorism were also considered. After 3, 24 and 48 hours postoperatively. Pain medication consumption and arterial CO2 partial pressure were examined secondarily. In addition, further attention was paid to surgical parameters such as intra and postoperative complications. A total of 187 patients took part in the study. There were 91 patients in the Low-pressure group compared to the Standard-Pressure group, which included 87 patients. The LP group showed significantly less postoperative abdominal and shoulder pain. Also less vegetative symptoms and less consumption of pain relievers. There was also a reduction in postoperative inpatient stays and lower intra- and postoperative pCO2 values. No differences were observed in the intra- or postoperative complications. Lowpressure laparoscopy appears to be an effective and safe technique for reducing postoperative pain and laparoscopy-induced metabolic and vegetative changes.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291--ds-467146
hdl:20.500.11880/41024
http://dx.doi.org/10.22028/D291-46714
Erstgutachter: Solomayer, Erich
Tag der mündlichen Prüfung: 13-Jan-2026
Datum des Eintrags: 28-Jan-2026
Fakultät: M - Medizinische Fakultät
Fachrichtung: M - Frauenheilkunde
Professur: M - Prof. Dr. E.-F. Solomayer
Sammlung:SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes

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